Ein Praktikum sollte zeigen, wie ein Beruf wirklich aussieht.

25.09.2026

Genau deshalb möchten wir Praktikanten bei TBM nicht einfach irgendwie beschäftigen. Wenn es unser Tagesgeschäft ermöglicht, bekommen sie Einblicke in echte Aufgaben und Arbeitsabläufe.

Von außen verbindet man Veranstaltungstechnik häufig mit Bühnen, Licht, Ton und dem fertigen Ergebnis einer Veranstaltung. Ein großer Teil der Arbeit passiert allerdings vorher, danach und für Besucher weitgehend unsichtbar.

Praktikant bei TBM-Event vor einem Lichtpult im Lager für Veranstaltungstechnik
Nicht nur zuschauen: Während des Praktikums gibt es Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Veranstaltungstechnik.

Technik wird vorbereitet, kontrolliert, gepflegt und für den nächsten Einsatz wieder bereitgemacht. Denn damit sie im entscheidenden Moment zuverlässig funktioniert, gehört regelmäßige Pflege und Kontrolle genauso zum Beruf wie der spätere Einsatz auf einer Veranstaltung.

Genau dieser Bereich stand während des aktuellen Praktikums unter anderem auf dem Programm.

Die zu diesem Zeitpunkt im Lager anstehenden Nebelmaschinen wurden gereinigt, mit destilliertem Wasser durchgespült, anschließend wieder befüllt und für den nächsten Einsatz vorbereitet.

Auch bei mehreren Movingheads standen Pflege und Reinigung an. Dafür wurden die Geräte geöffnet und im Inneren von Staub und Verschmutzungen befreit. Anschließend wurden sie am Lichtpult getestet und wieder ordentlich in ihren Cases verstaut.

Dabei blieb es aber nicht.

Wenn es das Tagesgeschäft und der jeweilige Auftrag ermöglichen, nehmen wir Praktikanten auch mit zu Veranstaltungen. So war unser aktueller Praktikant auch bei einer Tagesveranstaltung eines Industriekunden dabei und konnte dort einen echten Einsatz außerhalb unseres Lagers miterleben. Aus Datenschutzgründen können und möchten wir von diesem Auftrag allerdings nicht viel zeigen.

So bekommt ein Praktikant bei uns nicht nur fertige Technik zu sehen, sondern lernt unterschiedliche Seiten des Berufs kennen: Technik vorbereiten und pflegen, Material verladen, aufbauen, testen, eine Veranstaltung begleiten, wieder abbauen und anschließend alles für den nächsten Einsatz vorbereiten.

Echter Berufseinblick statt Beschäftigung

Welche Aufgaben während eines Praktikums möglich sind, hängt bei uns vom tatsächlichen Tagesgeschäft ab.

Und genau das ist gewollt.

Wir möchten keine künstlichen Aufgaben erfinden, nur damit jemand beschäftigt ist. Wer bei TBM ein Praktikum macht, soll möglichst echte Seiten der Veranstaltungstechnik kennenlernen und – wo es möglich und sinnvoll ist – auch selbst mitmachen.

Wartung, Pflege und Instandhaltung gehören dazu genauso wie Vorbereitung, Aufbau und die Veranstaltung selbst.

Aber wie sieht das eigentlich aus Sicht des Praktikanten aus?

Wir haben nachgefragt.

Welche Aufgabe fandest du bisher am interessantesten?

„Eigentlich gab es nicht die eine spezielle Aufgabe, die interessanter war als die anderen. Der gesamte Einblick war spannend – vor allem, weil ich so viel selbst machen durfte.“

Was durftest du hier machen, womit du vorher nicht gerechnet hast?

„Die Luftpolsterfolie zerdrücken!“ 😄

Keine Sorge: Das war natürlich nicht die eigentliche Aufgabe. Beim gemeinsamen Auspacken von neuem Material gehörte der Spaß einfach dazu.

Was hast du an der Technik zum ersten Mal gesehen, was man auf einer Veranstaltung sonst gar nicht mitbekommt?

„Auf jeden Fall die Mischpulte. Bei einer Veranstaltung bekommt man davon eigentlich kaum etwas mit. Hier durfte ich sie mir genauer anschauen und auch selbst damit arbeiten.“

Gerade solche Antworten finden wir interessant. Denn ein Praktikum soll nicht zeigen, wie wir den Beruf gerne darstellen möchten, sondern einen möglichst realistischen Eindruck davon vermitteln, was tatsächlich dazugehört.

Nachwuchsförderung beginnt für uns nicht erst mit der Ausbildung.

Praktikanten bei TBM sind deshalb auch nichts Außergewöhnliches. Unser aktueller Praktikant ist bereits der sechste, den wir in diesem Jahr bei uns begrüßen konnten.

Warum wir uns dafür immer wieder Zeit nehmen?

Weil es aus unserer Sicht wenig bringt, sich über fehlende Fachkräfte zu beschweren, wenn junge Menschen vorher kaum Möglichkeiten bekommen, einen Beruf überhaupt kennenzulernen.

Berufsorientierung beginnt früh. Junge Menschen brauchen Gelegenheiten, unterschiedliche Berufe zu erleben, Fragen zu stellen und selbst herauszufinden, was zu ihnen passen könnte.

Deshalb ermöglichen wir Praktika, stehen im Austausch mit Schulen, sind auf Ausbildungsmessen vertreten und nutzen auch Portale zur Berufsorientierung, mit denen Schulen arbeiten.

Nicht jeder Praktikant muss anschließend Fachkraft für Veranstaltungstechnik werden wollen. Darum geht es auch nicht.

Wenn jemand nach einem Praktikum besser einschätzen kann, was hinter dem Beruf steckt und ob dieser Weg für ihn interessant sein könnte, dann hat das Praktikum genau das erreicht, was es erreichen soll.

Interesse an Veranstaltungstechnik geweckt?

Wer nicht nur die fertige Veranstaltung sehen, sondern einmal erleben möchte, was hinter den Kulissen tatsächlich dazugehört, kann sich gerne bei uns melden.

Vielleicht ist ein Praktikum bei TBM der richtige erste Einblick.